Rappenschwarz von Annette Kinnear

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Rappenschwarz von Annette Kinnear

Beitrag  Reiterlein am Di Dez 18, 2012 7:15 pm

Heute mal eine Rezension der besonderen Art: Etappenweise! Smile

Ich habe gerade anfangen, das Buch zu lesen und möchte Euch nicht zu lange warten lassen, daher die ersten Eindrücke.

Zu allererst fällt das Format auf. Ein ziemlich dicker Schmöker.
Und die Haptik. Das Papier ist seidenglatt und nicht so leicht rauh wie sonst bei Büchern. Das fühlt sich wirklich gut an und macht es zum Handschmeichler, den man gerne anfasst! Very Happy

Nun zum Inhalt.

Weit bin ich noch nicht, aber die ersten Seiten bringen schon viel mit sich.
Ein tätlicher Angriff auf die junge Firmenchefin und eine Entführung.

Der eigentliche Auslöser für den tätlichen Angriff erschließt sich dem Leser bislang noch nicht, aber es wird angedeutet, dass das Motiv noch entwickelt werden wird. Und das macht neugierig!

Bisher ist der Schreibstil flüssig und animiert zum weiterlesen.

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergehen wird.

Gewinnen könnt Ihr ein Exemplar des Buches hier im Forum:

http://pferdebuecher.forumieren.de/t142-weihnachtsgewinnspiel-rappenschwarz

Und ein Interview mit der Autorin Annette Kinnear ist in Vorbereitung!

Zur Autorin:
In der sehr kurzen Zeit unserer Bekanntschaft habe ich sie als eine sehr warmherzige und ausgesprochen hilfsbereite, liebenswerte Person kennenlernen dürfen, die mit Rat und Tat zur Seite steht! cheers

Annette, vielen Dank für Deine Unterstützung und Dein Buch, das ich diesmal als Fortsetzungsstory rezensieren werde!


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Re: Rappenschwarz von Annette Kinnear

Beitrag  Reiterlein am Mi Dez 26, 2012 11:21 pm

Hier nun der zweite Teil der Rezension:

Als allererster und wichtigster Punkt: Bitte verschenkt dieses Buch NICHT an pferdebegeisterte Teenies und junge Mädchen in Eurem Umfeld!

Es enthält viele gewalttätige Szenen und auch einige Sexzenen und ist keine leichte Kost, was diesen Part angeht.

Die Protagonistin wurde entführt und mithilfe körperlicher und seelischer Gewaltanwendung dazu gebracht, der Sache der Entführer dienlich zu sein.

Im Buch werden Elemente des Stockholm-Syndroms ebenso beschrieben, wie die Vorgehensweise, einen Menschen gefügig zu machen, sich mit Personen und Handlungen zu identifizieren, die seinem eigentlichen Wesen und Wissen widerstreben.

Allerdings ist es im Buch bisher verzwickter und verschachtelter, weil eine persönliche Anziehungskraft körperlicher Natur zwischen Entführer und Opfer hinzukommt.

Die Verhaltensweisen und die Motivationen der beiden Protagonisten sind bisher (ich habe 2/3 des Buches durch) noch nicht vollends entschlüsselt, aber die Hintergründe entwickeln sich langsam.

Es bleibt somit bis hierher spannend.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und mitziehend, man möchte schneller weiterlesen um mehr zu erfahren.

Es findet für meinen persönlichen Geschmack ein wenig zuviel Name-Dropping statt, was Luxusmarken anbelangt. Dieses dient dazu, den Hintergrund eines der Protagonisten besser zu schildern, aber hier wäre weniger mehr gewesen.

Eine kleine Anmerkung zum weißen Fohlen im Buch: Ich hoffe sehr, dass es nicht das lethal white-Gen trägt! Sad

Und jetzt muß ich weg, weiterlesen!

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Re: Rappenschwarz von Annette Kinnear

Beitrag  DieRatte am Do Dez 27, 2012 8:46 am

Reiterlein schrieb:Eine kleine Anmerkung zum weißen Fohlen im Buch: Ich hoffe sehr, dass es nicht das lethal white-Gen trägt! Sad

*g* Welche Farben hatten denn die Eltern?
Vielleicht isses ja ein Maximal-Sabino...
Hat's blaue Augen? Beide Eltern mit Creme-Gen? Also ein Cremello, Smokey Cream oder Perlino?

Cool
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Rappenschwarz - Teilrezension

Beitrag  risala am Di Apr 02, 2013 2:03 pm

Hallo!

Ich habe das Buch ja beim Weihnachtsgewinnspiel gewonnen - und freue mich immer noch.

ABER: ich habe bisher erst ca. 150 Seiten gelesen.

Der Anfang liest sich flüssig und spannend - bis die Entführte auf der "Ranch" ankommt. Da ist es zwar weiter spannend, aber teilweise zu detailliert beschrieben (direkte und unterschwellige psycholgische "Erklärungen" etc. - das finde ich nicht soooo berauschend und teilw. hemmt es die Spannung). Markennamen tauchen mir zu häufig auf (da frage ich mich: wurde gesponsort? Schleichwerbung?) und müssten für die Handlung auch nicht sein. Detaillierte Beschreibungen von Personen, Orten, Situationen etc schrecken mich eigentlich nicht - ich liebe Karl May und der kann das fast noch besser Very Happy , aber hier ist es irgendwie unpassend.

Bisher bin ich bis zu dem ersten Fluchtversuch mit dem Rappen gekommen, der missglückt und den ersten Tagen (oder Wochen?) danach, wo die Entführte körperlich und psychisch misshandelt wird.

Alles in allem eigentlich genau "meins" (ich liebe spannende, gewaltätige Bücher - z.B. auch Cupido von J. Hoffman und Filme, in denen in den ersten 5 Minuten 10 Leichen auftauchen Wink - nur so als Beispiel). Allerdings fehlt hier die FSK-Freigabe auf dem Buch Evil or Very Mad - für U18 ist das sicher nicht geeignet.

Und jetzt kommt das ABER:
Ich konnte mich bisher nicht aufraffen, weiter zu lesen, weil es kein Buch ist, was man mal eben so nebenbei liest. Man muss denken und verstehen - und zumindest ich brauche dafür einen freien Kopf und Zeit. Das habe ich außerhalb vom Urlaub aber nur selten. Wirklich abschalten (also in die Geschichte eintauchen und alles rundherum vergessen) kann ich bei dem Buch nicht.

Was mich auch irgendwie stört ist das für mich negativ belastet Bild der Entführten:

Wohlhabende Frau hat zwei Pferde, weil sie die liebt - aber keine/kaum Ahnung vom Reiten hat. Für MICH wäre es schöner gewesen, wenn diese Frau wenigsten Ahnung von Pferden und vom Reiten hätte... Geld darf sie gerne haben Smile . Das kommt in der Realität schon viel zu häufig vor...

Und Pferd und Reiter sind mir fast schon zu klischeehaft "böser Mann auf lackschwarzem Traumpferd" beschrieben. Aber wiederum so gut beschrieben, dass ich ein klares Bild vor Augen habe und das Pferd gerne hätte!

So, und sobald ich weiter gelesen haben, geht es auch mit der Rezension weiter! Empfohlen habe ich es trotz "durchwachsener" Kritik schon mehrfach.

Gruß
Kim

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ausgelesen

Beitrag  AndreaT. am Mo Sep 09, 2013 1:47 pm

So.
Nach der Kurzbeschreibung hätte ich das Buch nicht gekauft, es erschien mir als wäre es wirklich rappenschwarz und ein wenig brutal. Das ist unterdessen nix mehr für meine armen Nerven und Bücher wo es so deutlich auf der Klappe steht, kaufe ich schon lange nicht mehr.
Aber ich habe es ja gewonnen (und ich habe das Spiel nur mitgemacht weil es mich ja eigentlich doch interessiert - so sind die Menschen Rolling Eyes ) alles verwickelt und undurchsichtig. Jawohl.

Ein dicker Schinken ist es. Und trotzdem habe ich ihn auf ziemlich einen Ratsch durchgelesen, in knapp 2 Wochen war es geschafft.
Die Geschichte: sehr interessant und meines Erachtens sehr gut recherchiert - in vielerlei Richtungen.
Die Protagonisten: interessant und schillernd beschrieben.
Das Pferd: hätt ich gern.
Das Ende: äusserst knapp nach der langen Geschichte, aber die Auflösung der Verwicklungen ist gelungen und erstaunte mich.

Durch die gute Recherche und daraus resultierende Verständnis über Entführungen/Opfer und Entführer - man will ja sein Wissen mitteilen und erklären warum es so kommen muss wie es kommt, hat das Buch aber ziemliche Längen, auf die man auch hätte verzichten können. Genau wie auf die sehr detaillierten Folterszenen und Haute Cotuire-Beschreibungen. Da hätte man leicht ein paar Seiten einsparen können und das Buch wäre leichter zu lesen.
Persönlich habe ich jetzt mit Längen keine Probleme (nur mit den Gewaltszenen), ich kann nämlich prima diagonal lesen Smile 

Es ist ein spannender Roman, der durchaus zu empfehlen ist, aber nicht für junge Menschen und ein "Pferderoman" ist es auch nicht.

Insgesamt fand ich das Buch schon lesenswert, werde es mir aber nicht zum wiederlesen aufbewahren (ich verschenke Bücher gerne weiter, auch dieses hat einen neuen Leser).

Vielen Dank Reiterlein, dass ich es gewinnen konnte sunny 




AndreaT.

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Re: Rappenschwarz von Annette Kinnear

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